Ursachen

Eigentlich hat sie jeder - die eine ganz klein und unscheinbar, die andere recht groß und markant - die Rede ist von Narben: jene mehr oder weniger markanten "Schrammen" auf der Haut. Manchmal sind sie ein individuelles Charakteristikum, manch­mal ein störender Makel. Je nach Größe und Beschaf­fenheit können Narben auch das körperliche und psychische Wohlbefinden beeinträchtigen. Beispielsweise können Narben über Gelenken die Beweglichkeit einschränken, am Augenlid kann durch Narbenzug Tränenträufeln ausgelöst werden oder die Augenhornhaut austrocknen. Narben werden oft als unästhetisch oder entstellend empfunden - nicht zuletzt weil glatte Haut in unserer Gesellschaft für Schönheit und Gesundheit steht. Narben kann man zwar durch verschiedene Behandlungsmethoden verkleinern oder verschönern - aber "wegzaubern" kann man sie nie.

Medizinisch betrachtet sind Narben der beste und natürlichste Verschluss für bis in das Unterhautfettgewebe reichende Hautwunden. Sie dienen als Abdeckung und Schutz für verletztes und ange­griffenes Gewebe. Nach einer Verletzung setzt sofort ein natürlicher Regenerations- ­und Reparationsprozess der Haut ein. Zunächst wird die Blutung durch die Blutgerinnung gestillt. Von innen bildet sich dann nach und nach Bindegewebe, dass die Wunde aus­füllt: Es entsteht eine Narbe. Häufige und bekannte Ursachen von Narben sind Schnit­te, Stiche, Bisse, Quetschungen, Verbrennungen oder Operationen. Aber auch eine starke Akne kann Narben hinterlassen. Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie Informationen über häufige und auch weniger häufige Ursachen der Narbenbildung zusammengestellt: